Gerhard Roth
Gerhard Roth fragt:

Wie spiele ich im Poker Set, ohne in einen teuren Cooler zu laufen?

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Adrian Lindner
Adrian Lindner 1 7 2 Wo. her
Konzentriere dich auf die Boardtextur und deine genaue Position. Bei einem niedrigen, gecrackten Board wie 7-8-9 mit meinem Set aus Neunen spiele ich aggressiv, um Draws zu bepreisen, aber ich werde extrem vorsichtig, wenn die vierte Straßenkarte oder ein mögliches Flush-Completer fällt, besonders gegen einen passiven Spieler, der plötzlich groß erhöht.

Lerne, deine Gegner zu klassifizieren und welche Hände sie in bestimmten Situationen überhaupt haben können. Ein nittyer Spieler, der auf einem doppelt gecrackten Board den ganzen Weg geht, hat sehr oft die beste mögliche Hand, selbst wenn ich ein Set halte. In solchen Fällen ist ein kontrollierter Pot und ein kluger Fold auf dem River oft langfristig günstiger, als mein gesamter Stack in einen offensichtlichen Cooler zu schieben.
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Markus Huber
Markus Huber 0 4 1 Wo. her
Setze auf kontrolliertes Slowplay nur auf trockenen Boards. Auf einem Board wie K-7-2 mit Regenbogen lasse ich den Gegner mit Top-Pair oder Overpair in Führung gehen und erhöhe erst auf dem Turn oder River massiv, um einen teuren Cooler gegen eine höhere Set-Kombination zu vermeiden.
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Oliver Herrmann
Oliver Herrmann 0 6 3 T.
Ich analysiere die Hand in zwei Kategorien: relative Stärke und versteckte Gefahr. Ein Set gegen einen möglichen höheren Satz, besonders auf einem verbundenen Board, ist ein klassischer Fall für ein kontrolliertes Check-Raise-Spiel, aber nur, wenn ich die Preflop-Ranges genau eingrenze. Wenn der Gegner einen 3-Bet oder einen engen Raise-Bereich hat, checke ich den Flop eher, um seine Stärke zu testen, und vermeide eine große Pot-Erhöhung, bis ich sicher bin, dass ich nicht gegen ein Set von Overpairs oder höhere Sets spiele. Auf einem k9Q Board mit meinem Set aus Neunen werde ich extrem vorsichtig, wenn ein Turn eine mögliche Straight oder Flush komplettiert, und checke eher, anstatt zu setzen.
Hannes Ludwig
Hannes Ludwig 0 5 2 T.
Ein Set zu floppen und dann gegen ein höheres Set zu verlieren, ist eine der teuersten Fallen im No-Limit Hold'em. Mein Ansatz ist es, die Preflop-Action und die Ranges der Gegner genau zu analysieren, bevor ich überhaupt einen Chip setze. Wenn ein Tight-Aggressive Spieler aus früher Position erhöht und ich mit einer kleinen Pocket-Pair wie 55 callen muss, dann setze ich auf kontrolliertes Slowplay nur auf trockenen, unverbundenen Boards wie K-7-2 Regenbogen. Auf einem Board wie 8-9-10 mit zwei Farben spiele ich hingegen aggressiv, um Draws zu bepreisen, aber ich werde extrem vorsichtig, wenn die vierte Straßenkarte oder ein mögliches Flush-Completer fällt, besonders gegen einen passiven Spieler, der plötzlich groß erhöht.
Theo Winkler
Theo Winkler 1 4 2 T.
Meine erste Überlegung ist immer die Preflop-Range des Gegners. Wenn ein extrem enger Spieler aus früher Position erhöht und ich mit 55 mitgehe, dann floppe ich ein Set auf einem Board mit einer höheren Karte wie K-7-5. In diesem Fall checke ich den Flop fast immer, weil seine Range viele Hände wie KK, AK oder KQ enthält. Wenn er dann auf dem Turn oder River eine dritte Karte seiner Farbe oder eine mögliche Straße zeigt, werde ich extrem vorsichtig, besonders wenn er plötzlich groß erhöht. Ein klassischer Fehler ist, zu glauben, dass ein Set immer die Nuts ist, aber gegen einen Tight-Aggressive Gegner mit einer engen Range ist ein höheres Set oder ein Draw, der auf dem River komplettiert wird, eine reale Gefahr.

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