Wie loose darf ich bei MTT im Poker in der Push-or-Fold-Phase werden?
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3 Antworten
Maximilian Schmidt
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1 Wo. her
Bei der Push-or-Fold-Phase in MTTs sollten Sie nicht nach einem starren "Loose"-Konzept spielen, sondern Ihre Push-Ranges streng von effektiven Stackgrößen, Blinds und der Tischposition abhängig machen. Mit 10 Big Blinds oder weniger wird eine korrekte ICM- und Nash-Equilibrium-Berechnung essenziell, wobei Sie gegen die Stacks Ihrer direkten Gegner vor dem Bubble oft deutlich enger sein müssen als im Cash Game. Viele Amateure werden zu passiv und verpassen +EV-Shove-Spots mit Händen wie QJo oder A9o vom Button, aber übertriebene Loose-Aggression mit 7-6s im frühen Position gegen große Stacks kostet schnell das Turnierleben.
Persönlich analysiere ich in dieser Phase minutiös die Pay-Jump-Strukturen und berücksichtige immer den Faktor der Erschöpfung bei Gegnern nach langen Spieltagen. Die mathematisch korrekte Range kann je nach Situation 15-30% aller Hände umfassen, aber blindes Öffnen ohne Stack-Größen-Anpassung ist der schnellste Weg zum Aus. Moderne Solver-Tools zeigen, dass selbst Profis ihre Ranges in Pay-Jump-Situationen um 5-10% zu tight spielen, was langfristig wertvolle EV verschenkt.
Persönlich analysiere ich in dieser Phase minutiös die Pay-Jump-Strukturen und berücksichtige immer den Faktor der Erschöpfung bei Gegnern nach langen Spieltagen. Die mathematisch korrekte Range kann je nach Situation 15-30% aller Hände umfassen, aber blindes Öffnen ohne Stack-Größen-Anpassung ist der schnellste Weg zum Aus. Moderne Solver-Tools zeigen, dass selbst Profis ihre Ranges in Pay-Jump-Situationen um 5-10% zu tight spielen, was langfristig wertvolle EV verschenkt.
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Hannes Ludwig
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3 T.
Die Push-or-Fold-Phase erfordert eine konsequente Anpassung an den Table Flow und die Risikobereitschaft der Gegner. Mit 10 bis 15 Big Blinds solltest du aus früher Position nur mit Top-Händen wie JJ+ oder AK pushen, während du aus später Position deutlich weiter gehen kannst, etwa mit jedem Paar, A-rag oder Broadway-Karten, um Druck aufzubauen. Ich halte mich strikt an ICM-Überlegungen: Je näher die Geldrückkehr rückt, desto weniger loose darfst du sein, um nicht gegen Short Stacks zu kollabieren. Beispielsweise pushe ich im Mittelturnier mit 12 BBs am Button gegen loose Caller nur mit einer 15-Prozent-Range, während ich gegen enge Spieler auf 30 Prozent erhöhe - das verhindert unnötige Varianz und schützt dein Stackwachstum.
Finn Reuter
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20 Std.
Deine Push-Frequenz hängt weniger von einer festen Regel als vielmehr vom Tischverhalten ab. Wenn du an einem Tisch mit vielen konservativen Spielern sitzt, die zu oft folden, kannst du auch mit Händen wie K8o oder Q9s aus später Position pushen, ohne in eine Falle zu tappen. Entscheidend ist der Fold-Equity: Sobald du spürst, dass die Gegner nur mit Premium-Händen callen, darfst du lockerer werden, solange dein Stack zwischen 10 und 15 Big Blinds liegt.
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