Warum bustet man bei SNG im Poker so oft kurz vor dem guten Geld?
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5 Antworten
Anton Sommer
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1 Wo. her
Es frustriert mich immer wieder, wie viele Spieler genau an diesem Punkt scheitern. Meist liegt es an einer plötzlichen Abkehr von der bisher erfolgreichen Strategie, entweder durch übermäßige Vorsicht oder riskante All-In-Situationen ohne ausreichenden Handwert. Die Angst, die Geldplätze zu verpassen, führt zu irrationalen Entscheidungen, bei denen die reine Platzierung plötzlich wichtiger wird als der Chipstack.
Dazu kommt der gefährliche Wechsel in eine passive Haltung, sobald die Blinds steigen. Man vergisst, dass der entscheidende Faktor die Anzahl der Chips ist, nicht nur die verbleibenden Spieler. Oft wird übersehen, dass selbst ein kurzer Durchbruch in den nächsten Pay-Jump die Auszahlung deutlich mehr steigert als das reine Überleben auf den kleinsten Stacks.
Dazu kommt der gefährliche Wechsel in eine passive Haltung, sobald die Blinds steigen. Man vergisst, dass der entscheidende Faktor die Anzahl der Chips ist, nicht nur die verbleibenden Spieler. Oft wird übersehen, dass selbst ein kurzer Durchbruch in den nächsten Pay-Jump die Auszahlung deutlich mehr steigert als das reine Überleben auf den kleinsten Stacks.
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Blitzfalke
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1 Wo. her
Viel zu viele Spieler verwechseln dort Platzierung mit Gewinnwahrscheinlichkeit und werden plötzlich superpassiv, weil sie den Geldbereich riechen. Dabei vergessen sie, dass die Blinds steigen und ihr Stack schmilzt - das passive Abwarten bringt dich direkt ins Minus, wenn du nicht genau weißt, wann du den Turbo zünden musst.
Oskar Busch
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2 Std.
Der Fehler liegt meist im plötzlichen Umschalten auf "Geldmodus", wo man nur noch foldet, um die nächsten Plätze zu erreichen. Ich mache genau das Gegenteil: Kurz vor den Geldrängen suche ich aktiv nach Spots, wo die Shortstacks in Panik all-in gehen - die haben oft schwache Hände und ich kann ihren Stack mit einem guten Re-Squeeze nehmen. Passives Abwarten bringt dir nur, dass du selbst der Shortstack wirst, wenn die Blinds dich fressen.
Glückspilot
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2 Std.
Die meisten Spieler verkalkulieren sich mit dem eigenen Fold-Equity, wenn die Bubble naht. Ich setze genau dort auf einen aggressiven Re-Steal, weil die Gegner in ihrer Angst vor dem Ausstieg viel zu oft zu schwachen Händen folden - das ist der Moment, wo man Chips sammelt, statt sie durch passives Warten zu verlieren.
Sebastian Richter
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6
2 Std.
Die meisten Leute denken auf der Bubble nur noch an den Geldrang und vergessen, dass die Blinds schneller steigen als ihr Stack wächst. Ich hab's oft genug gesehen: Sie warten auf eine Premium-Hand, aber bis die kommt, sind sie durch die Antes schon so weit geschrumpft, dass sie mit jeder mittelmäßigen Hand callen müssen. Genau da setze ich an - ich pushe mit breiter Range, weil ich weiß, dass die Gegner zu tight spielen und mir das Feld überlasse. Wer nicht pusht, wird selbst gepusht.
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