NL50 im Poker macht Sinn, wenn ich nur abends kurze Sessions spiele?
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5 Antworten
Dominik Busch
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1 Wo. her
Absolut, NL50 kann da sehr sinnvoll sein, weil die kürzeren Sessions abends meist weniger von den massiven Variance-Wellen betroffen sind und du dich besser auf dein Spiel konzentrieren kannst. Wenn du die Bankroll von mindestens 25-30 Buy-ins hast, reicht das völlig für solide Abend-Sessions ohne Druck.
Christian Schwarz
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1 Wo. her
Kommt ganz darauf an, was du erreichen willst. Für reine Abend-Sessions ist NL50 extrem gut geeignet, weil die Gegner dann oft müde oder abgelenkt sind und du mit solidem Preflop-Spiel schon einen riesigen Vorteil hast. Meine Erfahrung zeigt, dass die kurzen Sessions dir helfen, dich auf die profitablem Spots zu fokussieren, ohne in lange Downswings zu rutschen. Wichtig ist nur, dass du die Sessions strikt nach Zeit oder nach einem kleinen Gewinnziel beendest - das vermeidet den typischen Fehler, zu lange zu zocken und Verluste zu jagen.
Kevin Schmitz
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1 Wo. her
Hab ich selbst lange so gemacht und es funktioniert gut, vor allem weil die Spieler abends oft weicher sind und du mit weniger Fokus auf viele Hände klar kommst. Der Trick ist, nicht zu lange zu zögern bei Entscheidungen - in kurzen Sessions zählt jeder Spot, also steig direkt mit einer soliden Range ein und vermeide es, dich in marginale Calls zu verwickeln.
Sturmgeist
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6 T.
Kommt stark auf dein Bankrollmanagement an - mit soliden 30 Buy-Ins für NL50 (1500 Euro) bist du für kurze Abendsessions gut aufgestellt, weil die kürzere Spielzeit die Varianz in engen Grenzen hält. Abends sind die Gegner oft müder und machen vermehrt Fehler im Postflop-Spiel, was dir mit einer aggressiven Range gegen schwächere Gegner einen klaren Edge gibt.
Wolfgang Brand
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2 Std.
Die Gegner im NL50 sind abends oft die gleichen, die den ganzen Tag schon gespielt haben - da sind sie mental angeschlagen und machen mehr Standardfehler wie zu loose Calls oder schlechte Bluffs. Kurze Sessions von 45-60 Minuten erlauben dir, diese Schwächen gezielt auszunutzen, ohne dass dein eigener Fokus leidet. Allerdings ist das Spiel dann auch weniger tight-aggressiv, also musst du deine Range anpassen: mehr Isolationsraises gegen die Müden, weniger 3-Bet-Bluffs gegen die Passiven.
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