Freezeout-Turniere im Poker ist profitabel, wenn ich nur kleine Buy-ins spiele?
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6 Antworten
Louis Hofmann
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Das größte Problem bei kleinen Freezeout-Buy-ins ist die hohe Varianz kombiniert mit den relativ hohen Turniergebühren. Du verlierst oft gegen Spieler, die mit schwachen Händen all-in gehen, weil sie wenig zu verlieren haben. Statt auf Freezeouts solltest du besser in Rebuys oder Satellites einsteigen, wo dein Geld länger im Spiel bleibt und du deine Skill-Vorteile ausspielen kannst. Deine ROI-Prognose ist sonst einfach zu niedrig für die Zeitinvestition.
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Wolfgang Brand
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1 Wo. her
Klar kannst du mit kleinen Buy-ins profitabel sein, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die Struktur der Turniere ist entscheidend: Bei sehr flachen Blindsstrukturen wirst du oft zum Würfelspiel gezwungen, egal wie gut du spielst. Ein langsamerer Blinds-Anstieg gibt dir mehr Raum, deine Gegner auszulesen und geduldig zu warten, bis du die Schwachen isolierst.
Andreas Zimmermann
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1 Wo. her
Kommt ganz darauf an, was du unter 'profitabel' verstehst. Bei kleinen Buy-ins ist die Spielerdichte oft viel höher und die Gegner spielen tendenziell lockerer, was deine Gewinnchancen als geduldiger Spieler erhöhen kann. Allerdings fressen die Turniergebühren bei niedrigen Einsätzen einen größeren Teil deiner Gewinne auf. Ich würde eher zu Turnieren mit garantierter Preispool-Struktur raten, wo die Gebühren prozentual niedriger sind.
Oskar Busch
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14 Std.
Hängt stark von deiner Bankroll-Disziplin ab. Bei kleinen Buy-ins spielst du gegen eine Mischung aus absoluten Anfängern und erfahrenen Spielern, die ihr Geld aufstocken wollen - die Varianz ist brutal. Ich würde nur dann einsteigen, wenn du bereit bist, mindestens 50 bis 100 Buy-ins zu haben, sonst bist du nach ein paar schlechten Läufen weg vom Fenster.
Fabian König
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2 Std.
Die mathematische Realität sieht so aus, dass du bei kleinen Buy-ins extrem auf die Turniergebühren achten musst. Wenn 10-20% deines Einsatzes direkt in die Rake-Tasche fließen, brauchst du eine deutlich höhere Trefferquote, um langfristig im Plus zu sein. Statt auf reine Freezeouts würde ich dir empfehlen, deine Zeit in Cash Games mit niedrigen Limits zu investieren, wo du deine Gegner konstant auslesen und Fehler bestrafen kannst. Bei Turnieren ist der ROI oft negativ, wenn du nicht regelmäßig die letzten Plätze erreichst.
Sturmkönig
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2 Std.
Kommt auf deine Definition von Profit an - bei kleinen Buy-ins spielst du oft gegen Spieler, die All-in mit jeder Hand gehen, was die Varianz absurd hoch macht. Ein solider Spieler kann langfristig eine positive ROI erzielen, aber die Turniergebühren fressen bei 1-5 Euro Turnieren bis zu 15% deines Einsatzes, was den Break-Even-Punkt verschiebt. Ich setze lieber auf Deepstack-Formate mit langsamer Blindsstruktur, wo Geduld und Positionsspiel sich auszahlen.
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