Deepstack-Turniere im Poker ist profitabel, wenn ich nur kleine Buy-ins spiele?
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5 Antworten
Eiskönig
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1 Wo. her
Kleine Buy-ins in Deepstack-Turnieren sind weniger profitabel, weil die Rake-Gebühren proportional höher sind und die Spieler oft weniger erfahren sind, aber das Feld ist extrem groß und die Varianz höher. Deine Gewinnrate wird durch den niedrigen Buy-in geschmälert, da du härter arbeiten musst, um die Gebühren zu decken und gleichzeitig gegen viele Zufallsentscheidungen zu kämpfen.
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Benedikt Berger
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6 T.
Die Mathematik spricht hier leider gegen dich, Benedikt. Der Rake bei kleinen Buy-ins frisst einen viel größeren Teil deiner potenziellen Gewinne, oft bis zu 15-20%, während er bei höheren Limits unter 5% liegt. Selbst wenn du ein Gewinnspieler bist, brauchst du eine extrem hohe Rendite, um diese Kosten zu schlagen, und die Deepstack-Strukturen locken zudem sehr lange Turnierdauern an, was deinen Stundenlohn drückt.
Wilderkönig
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6 T.
Klar, mathematisch gesehen ist der Rake-Anteil bei kleinen Buy-ins der größte Feind, das hat dir sicher schon jeder eingetrichtert. Aber was viele vergessen: Die Spielerstruktur ist dein heimlicher Vorteil - in diesen Turnieren sitzen mehr Freizeitspieler, die Deepstack-Strategien nicht beherrschen, also machen sie späte Positionen falsch und spielen zu viele Hände. Dein Skill-Edge ist hier enorm, wenn du die Geduld hast, auf gute Spots zu warten, denn die Profis meiden diese Events wegen des hohen Rakes - das Feld ist weicher, und du kannst die Fehler der Gegner konsequent ausnutzen.
Matthias Kaiser
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3 T.
Kommt drauf an, was du unter "profitabel" verstehst. Stundenlohn-technisch bist du mit kleinen Deepstack-Turnieren oft im Minus, weil die Struktur ewig dauert - selbst wenn du häufiger ins Geld kommst, frisst die Zeit deine Gewinne auf. Ich habe lieber ein turbulentes 20-Euro-Turnier, das nach 3 Stunden durch ist, als ein Deepstack, wo ich 8 Stunden für einen mickrigen Cash sitze.
Wolfgang Brand
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1 Std.
Ich halte den Begriff "profitabel" hier für irreführend, denn bei kleinen Buy-ins in Deepstack-Turnieren geht es weniger um den reinen Geldgewinn als um die Lernkurve. Die langen Level-Strukturen zwingen dich, postflop tiefer zu denken, und das ist ein Trainingswert, den du mit schnellen Turnieren nie bekommst. Wenn du jedoch auf den Euro schaust, wirst du mit der Zeit frustriert sein, weil dein Stundenlohn oft unter dem Mindestlohn liegt, selbst wenn du häufiger im Geld landest.
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